„Der fliegende Holländer“

Eine große Oper bildet den imposanten Auftakt der neuen Spielzeit 2022/23 im Theater Mönchengladbach: Am 4. September hebt sich dort um 18 Uhr der Vorhang für eine Neuinszenierung von Richard Wagners Meisterwerk „Der fliegende Holländer“ in der Regie von Roman Hovenbitzer, unter der musikalischen Leitung von GMD Mihkel Kütson. 

Bei dem Versuch, ein Kap zu umsegeln, beging der holländische Kapitän Gotteslästerung und wurde daraufhin mitsamt seiner Mannschaft dazu verdammt, für alle Ewigkeit auf den Weltmeeren umherzuirren. Nur die Liebe einer Frau kann ihn erlösen. Um diese treue Seele zu finden, darf der Holländer alle sieben Jahre an Land gehen, doch bislang war seine Suche erfolglos. In der Liebe von Senta, der Tochter des norwegischen Kaufmanns Daland, findet der Verfluchte schließlich die lang ersehnte Erlösung.

Mit dem Fliegenden Holländer entwickelte der damals 29-jährige Richard Wagner Themen, die ihn auch in den folgenden Jahrzehnten beschäftigen sollten. Im Handlungsmittelpunkt steht die Erlösung eines gesellschaftlichen Außenseiters durch das Selbstopfer einer liebenden Frau. Mit der Partitur steuerte Richard Wagner auf die künftige Form des Musikdramas zu und verlegt die Handlung mithilfe der Musik vom äußerlichen Drama auf die inneren Seelenzustände der Figuren.

Weitere Informationen unter: https://theater-kr-mg.de/spielplan/der-fliegende-hollaender/

Fotos: Matthias Stutte